Aus Europa. Für Europa.
Dr. Daniel Gerber
26. August 2026
Tarook ist eine CNCF-zertifizierte Kubernetes-Distribution mit ganzheitlichem Lifecycle Management. Es kann hochverfügbare Cluster ausrollen, betreiben und skalieren: auf Bare Metal, OpenStack und Proxmox.
Projektverantwortliche
Geschrieben in
Nix Ansible Terraform Python
Lizenz
Apache-2.0
Wo es zu finden ist
Kontext
Herausforderungen
Sobald Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit gefordert sind, wird das Aufsetzen eines Clusters aufwendig.
Werkzeuge, Versionen und Empfehlungen ändern sich laufend; den Überblick zu behalten kostet Aufwand.
Lösung
Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit sind vorgesehen; steigende Anforderungen erfordern keinen Umbau.
Tarook führt Kubernetes und die zugehörigen Dienste durch ihren Lifecycle und stellt regelmäßige Updates bereit.
Einsatzbereich
Bereitstellung, Verwaltung und Skalierung erfolgen auf Bare Metal, OpenStack & Proxmox nach demselben Ablauf.
Von der CNCF zertifiziert für Kubernetes 1.34 bis 1.36 und interoperabel mit anderen zertifizierten Distributionen.
Kubernetes auf OpenStack oder Bare Metal, gesteuert über eine zentrale Konfiguration.
Nix-basierte Konfiguration, wählbare Storage-Lösungen und ein eigener Load Balancer als Alternative zu Octavia.
keepalived und HAProxy sichern den Kubernetes-Endpunkt ab.
Zertifikate und Zugriffsrechte werden über HashiCorp Vault automatisiert verwaltet.
k8s-core betreibt den kubeadm-Cluster, die k8s-supplements ergänzen den Produktivbetrieb.
NVIDIA-Unterstützung für rechenintensive Workloads einschließlich KI-Training.
NGINX Ingress, Cert-Manager, Flux, Prometheus, Rook/Ceph, Calico und etcd-Backups sind integriert.
Vollständig quelloffen; Entwicklung und Änderungen sind öffentlich nachvollziehbar.
Krake ist ein Orchestrator für containerisierte und virtualisierte Workloads über Multi-Cloud, Private Cloud und On-Premises hinweg — verteilt nach den Metriken, die du wählst: ökologisch, technisch oder wirtschaftlich.
Projektverantwortliche
Geschrieben in
Python Jinja
Lizenz
Apache-2.0
Wo es zu finden ist
Kontext
Herausforderungen
Die Verwaltung von Containern über verteilte Infrastrukturen erfordert eine übergreifende Orchestrierung.
Rechenintensive Workloads, insbesondere KI, erhöhen Energiekosten und CO₂-Emissionen.
Lösung
Eine Schnittstelle für verteilte Kubernetes-Cluster, standortübergreifend und automatisiert.
Die Gewichtung erfolgt anhand konfigurierbarer Metriken wie Leistung, Kosten, Energie und Sicherheit.
Einsatzbereich
Von der lokalen Entwicklungsumgebung bis zum verteilten Produktivsystem, vom Microservice bis zum KI-Training.
Verteilte Kubernetes-Cluster werden über eine zentrale Abstraktionsebene verwaltet.
Microservice-basierte Komponenten; eigene Entwicklungen lassen sich in die Orchestrierungs-Pipeline einbinden.
Orchestrierung von Kubernetes-Workloads über verschiedene Cluster und Standorte hinweg.
Die Verteilung folgt konfigurierbaren Metriken wie Latenz, Energie und Kosten sowie selbst definierten Parametern.
Labels und Constraints steuern feingranular, welche Workloads auf welchen Clustern ausgeführt werden.
Orchestriert werden zustandslose wie zustandsbehaftete Workloads, vom Microservice bis zum Datenbanksystem.
Kubernetes-Cluster werden bei verschiedenen Infrastruktur-Providern automatisiert bereitgestellt und skaliert.
Ausgezeichnet in der Kategorie Open Source, nominiert von der Fachjury und gewählt im Publikumsvoting.
Yake ist ein GitOps-getriebener Installer und Lifecycle-Manager für Gardener. Flux gleicht das laufende System fortlaufend mit der deklarativen Konfiguration in Git ab — Deployment und Upgrade sind derselbe Routinevorgang.
Projektverantwortliche
Geschrieben in
Go Go Template Shell Mustache
Lizenz
Apache-2.0
Wo es zu finden ist
Kontext
Herausforderungen
Provisionierung, Lifecycle-Management und Day-2-Operations sind zeitaufwendig, bevor der erste Cluster steht.
Der Betrieb erfordert Kenntnisse vieler Komponenten, was die Einführung erschwert.
Lösung
Skripte erzeugen eine Basiskonfiguration, die andernfalls schrittweise manuell erstellt werden muss.
Der GitOps-Workflow hält die Installation deklarativ; Änderungen sind nachvollziehbar und wiederholbar.
Einsatzbereich
Für Organisationen, die Gardener als eigene Kubernetes-Control-Plane betreiben, statt sie als Dienst zu beziehen.
Upgrade-Guides beschreiben den Wechsel zwischen Versionen und halten den Aktualisierungsaufwand gering.
Die Helper-Skripte erstellen aus dem Repository eine lauffähige Basisinstallation.
Die gesamte Gardener-Installation liegt als Konfiguration in Git vor und ist damit nachvollziehbar.
Upgrade-Guides führen durch die einzelnen Versionswechsel.
Eine Control Plane für die selbst gehostete Gardener-Installation, an einer Stelle verwaltet.
Yaook bietet ein vollständig automatisiertes OpenStack Lifecycle Management für die Bereitstellung und den Betrieb eigener Cloud-Infrastrukturen.
Projektverantwortliche
Geschrieben in
Python Cue Shell Jinja
Lizenz
Apache-2.0
Wo es zu finden ist
Kontext
Herausforderungen
Wächst eine Cloud, muss die Control Plane mitwachsen, ohne dass die Verfügbarkeit beeinträchtigt wird.
Sonderkonfigurationen für Hardware, Netzwerke und Dienste sammeln sich an und werden unübersichtlich.
Lösung
Controller-Pattern aus Kubernetes: Label-Änderungen greifen im laufenden Betrieb ohne Ausfallzeit.
Optionen sind an Labels der Knoten gebunden. Widersprüche werden abgelehnt und nicht zusammengeführt.
Einsatzbereich
Einsetzbar in jeder Umgebung, in der Kubernetes betrieben wird.
Yaook kann eingesetzt werden, um SCS-konformes OpenStack zu betreiben.
Läuft in Kubernetes und nutzt dessen Funktionen; unterstützt IPv4-only, IPv6-only und Dual-Stack.
Die Operatoren übernehmen den laufenden Betrieb, etwa den Austausch ausgefallener Knoten und Versionsupgrades.
Datenverändernde Operationen erfolgen nur auf ausdrückliche Anweisung und nur, wenn keine Alternative besteht.
Nahezu jede Komponente lässt sich über Labels und Taints platzieren.
Die gesamte clusterinterne Kommunikation ist TLS-verschlüsselt und wird vom Cert Manager verwaltet.
Die benötigten OpenStack-Dienste lassen sich einzeln auswählen, von einer minimalen bis zur vollständigen Installation.
Jedes Container-Image lässt sich durch ein eigenes ersetzen.
Yaook ist vollständig quelloffen; Entwicklung und Änderungen sind öffentlich nachvollziehbar.
Seconlay ist eine in Rust gebaute Infrastructure-as-a-Service-Schicht für sichere Mandantentrennung: eine bewusst minimale Trusted Computing Base, mit strikt von der Data Plane getrennter Control Plane.
Projektverantwortliche
Geschrieben in
Rust Nix Go
Lizenz
EUPL-1.2
Wo es zu finden ist
Kontext
Herausforderungen
Fremde Workloads auf derselben Hardware sicher zu trennen, bleibt mit klassischem IaaS schwierig.
Physische Trennung gleicht Komplexität und schlechte Auditierbarkeit aus und verursacht Kosten.
Lösung
In Rust implementiert, mit bewusst kleiner Trusted Computing Base.
Control Plane und Data Plane sind strikt getrennt, für erhöhte Sicherheitsanforderungen.
Vorteile
Ein Cluster umfasst mehrere Maschinen und bleibt beim Ausfall einzelner Knoten verfügbar.
Deklarative API, selbstheilendes Verhalten und ein Terraform-Provider.
Arko ist eine standardisierte Monitoring-Plattform für hybride Clouds: der Zustand von Systemen und Anwendungen über private und öffentliche Umgebungen hinweg auf einen Blick, mit Drill-down-Analysen, die den Fehler finden statt ihn nur anzuzeigen.
Projektverantwortliche
Geschrieben in
Jsonnet Go Template Shell
Lizenz
Apache-2.0
Wo es zu finden ist
Kontext
Herausforderungen
Der Zustand von Azure, Google und On-Premise ist über mehrere Konsolen verteilt.
Eine Überwachung auf quelloffener Basis soll ohne Bindung an einen einzelnen Anbieter möglich sein.
Lösung
🟢 Grün, 🟠 orange, 🔴 rot - Ein dreistufiger Farbcode zeigt an, ob Handlungsbedarf besteht.
Jede Ebene zeigt ausschließlich die für sie relevanten Metriken.
Einsatzbereich
Von der Übersicht bis zum einzelnen Container lassen sich Details schrittweise aufrufen.
Vorkonfigurierte Dashboards für über zwanzig Plattformen und Anwendungen.
Benachrichtigungen lassen sich über mehr als zehn Kanäle ausliefern.
🟢 Grün, 🟠 orange, 🔴 rot - Ein dreistufiger Farbcode zeigt den Status je Ebene an.
Jede Ebene zeigt ausschließlich die für sie relevanten Metriken.
Vier Ebenen von der Übersicht bis zum einzelnen Container.
Auslastungswerte und Logmeldungen werden auf einer gemeinsamen Zeitachse dargestellt.
Public-Cloud- und On-Premise-Systeme werden in einer gemeinsamen Ansicht dargestellt.
Basiert auf Grafana, Prometheus und Loki; eine Bindung an einen Anbieter entsteht nicht.
IXpect überwacht die Peering-LANs von Internet Exchanges fortlaufend. Es analysiert BUM-Traffic, um Fehlkonfigurationen und Angriffe zu erkennen, zieht die Konfigurationsdaten der Router hinzu und meldet die Funde an einer Stelle.
Projektverantwortliche
Geschrieben in
Rust Nix Python Jinja
Lizenz
GPL-2.0
Wo es zu finden ist
Kontext
Herausforderungen
Eine fehlerhafte Konfiguration an der Netzgrenze stört das Routing zwischen allen Netzen am IXP.
Solche Störungen mindern die Leistung, sind schwer zu lokalisieren und bleiben häufig unentdeckt.
Lösung
IXpect wertet den BUM-Traffic im Peering-LAN aus; Fehlkonfigurationen und Angriffe zeigen dort auffällige Muster.
Vorfälle werden protokolliert und je nach Schweregrad per E-Mail, Matrix oder HTTP-Callout gemeldet.
Vorteile
Die Analysen von arpwatch, IXP-watch und ndmon sind in einem Werkzeug zusammengeführt.
Die Netzwerkparameter werden aus dem bestehenden IXP Manager übernommen; ein zweiter Datenbestand entfällt.
Nach der Einschränkung der Bitnami-Images fehlte Arko und Tarook die Grundlage. Der Community-Build bezieht Thanos direkt vom Upstream und wird täglich neu erstellt.
Das kommerzielle SONiC ist plattformgebunden, lizenzpflichtig und nicht quelloffen. ALASCA erstellt einen offenen und dokumentierten Community-Build.
Skaliert GitLab-Runner auf OpenStack. Worker-Instanzen werden entsprechend der Pipeline-Last erzeugt und wieder abgebaut.
Quelloffene CI-Software aus dem Upstream-Projekt, betrieben in eigener Infrastruktur und unabhängig von Microsoft und GitLab.
„Schaffung von Synergien mit dem Cloud and AI Development Act, um von der Nachfrage nach europäischen Chips zu profitieren, die sich aus dem Wachstum von Sektoren wie Rechenzentren, Cloud-Service-Providern und KI-Gigafactories ergeben.“ Chips Act 2.0 — Europäische Kommission